Hochwasser  und Starkregenvorsorge für Privat und Gewerbe

Hochwasser und Starkregenvorsorge für Privat und Gewerbe

Was genau können Haus- und Grundstücksbesitzer tun, um ihr Eigentum zu schützen?

Wer sollte überhaupt spezielle Maßnahmen ergreifen?

Der Klimawandel wird immer spürbarer.

Sprach man beim Pfingsthochwasser 1999 in Bayern noch von der „Jahrhundertflut“, hieß es in den letzten Jahren regelmäßig „Land unter“. So verschwand bereits 2002 jedes vierte Haus in der Gemeinde südöstlich von Dresden in den Fluten.

Vier Millionen Deutsche waren in den dramatischen zwei Wochen bis Ende August unmittelbar von Hochwasser betroffen, vor allem an Elbe und Donau, aber auch an vielen kleineren Flussläufen und Bächen. Hunderttausende mussten Haus und Hof zeitweise verlassen. Die Schäden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein summierten sich am Ende des damaligen Sommers auf 9,2 Milliarden Euro.

Sachschäden durch Starkniederschläge oft in Verbindung mit Schmelzwasser und ein daraus steigender Grundwasserspiegel führen schnell zu privaten und geschäftlichen Katastrophen.

Ein Gefühl der Hilf- und Machtlosigkeit, der Verlust von Eigentum und Sachwerten und die oft traumatischen Folgen solcher Katastrophen werden sich, so sind sich Fachleute einig, in den kommenden Jahren mehren.

Das setzt aber immer die spezifische Beratung und Information voraus.

Es sind sinn- und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen und Lösungen notwendig, die im Bedarfsfall zuverlässig und dauerhaft einen Gebäudeschutz gewährleisten.

Das setzt aber immer die individuelle Beratung und die richtige Betreuung nach dem Einbau voraus.

Der Hochwasserschutztag Bayern soll helfen das eventuell betroffene Bürgerinnen und Bürger mit Herstellern, Systemanbieten und Fachleuten in den Dialog treten, um wenn nötig die Starkregen und Hochwasservorsorge zum Schutz von Haus und Grundstück umzusetzen. 

Teilnehmende Unternehmen informieren unter anderem über folgende Themen und Maßnahmen:

  • Sickermulden/Zisternen
  • Drainagen/Kanalisation
  • Flächenentsiegelung
  • Rückschlagventile
  • Kellerschachtsicherung (Fenster und Türen)
  • Türen und Fenster für untere Stockwerke
  • Wassersperren (mobil/stationär)
  • Wannen
  • Dachbegrünung
  • Injektionsverfahren Fundament, Mauer
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